© Festival of Lights - Brandenburger Tor
© Festival of Lights - Brandenburger Tor

Das „Festival of Lights“ ist mit neuem Konzept zurück

Das Thema Energie ist im Moment in aller Munde. In Berlin steht sie im Oktober in Form von Licht im Mittelpunkt. Bereits zum 18. Mal präsentieren sich die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt vom 07. bis zum 16.10. in einem besonderen Glanz. Um der aktuellen Situation und den Diskussionen Rechnung zu tragen, setzten die Organisatoren des Events in diesem Jahr auf eine innovative Herangehensweise: Der Stromverbrauch soll um 75% reduziert werden und vollständig aus erneuerbaren Energien gespeist werden.

Nachhaltigkeit hat einen hohen Stellenwert

Das Ziel des niedrigen Energiebedarfs soll durch eine reduzierte Zahl der Standorte, eine täglich um eine Stunde verringerte Festivaldauer und den Einsatz besonders energiesparender Technik erreicht werden. Bei der diesjährigen „New Edition“ des Festivals, die unter dem Motto „Vision of our Future“ steht, liegt der Fokus klar auf der Nachhaltigkeit. So können die Besucher das Spektakel, das weiterhin kostenlos ist, trotz Umweltbewusstsein bestaunen und genießen. Die Veranstaltung zieht regelmäßig auch Gäste aus dem In- und Ausland an und ist somit auch ein wichtiger Tourismus-Faktor, wie Berlins Wirtschaftssenator Stephan Schwarz erklärt. Es werden etwa 35 Standorte und Plätze mit insgesamt rund 70 Kunstwerken kreativ in Szene gesetzt. Dazu gehören unter anderem das Brandenburger Tor, der Fernsehturm, der Potsdamer Platz sowie das Nikolaiviertel und auch das Schloss Charlottenburg.

Internationale Lichtkunst in der Hauptstadt

Die Kunstinstallationen bestehen etwa aus Video-Animationen und -Projektionen, ebenfalls integriert werden Malaktionen, die sich um die Zukunftswünsche von Kindern drehen. Skulpturen sollen einen weiteren Schwerpunkt des Festivals bilden. Am Fernsehturm werden die Installationen eines internationalen Künstlers gezeigt, die zu mehr Nachhaltigkeit inspirieren sollen. In Anbetracht der momentanen politischen Situation soll am Brandenburger Tor ein Signal der Solidarität mit der Ukraine entstehen, indem dort Künstler aus dem osteuropäischen Land ihre Werke präsentieren. Es sei „wichtig, in einer Zeit großer Herausforderungen und Unsicherheiten vielen Menschen mit unserer Lichtkunst Momente des Innehaltens und der Freude zu schenken“, erläutert Birgit Zander, die Veranstalterin und Leiterin des privat ausgerichteten Festivals, die Intention hinter dem Event.

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